Reitpädagogik / Ponygruppen / Reittherapie

 
 

 

 
 

Reitpädagogische Förderung - was ist das?

 
 

Bei der Reitpädagogik handelt es sich bei uns um ein erlebnispädagogisches Angebot für Kinder, die gerne Zeit mit den Pferden verbringen und einiges über sie lernen wollen.

In Einzel- oder Gruppenstunden wird individuell auf die jeweiligen Kinder eingegangen. Es ist Zeit für Gespräche, Raum für eigene Ideen, Themenwünsche werden berücksichtigt. Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder keinen Zeit- und Leistungsdruck haben. Es wird natürlich alles erlernt, was rund um das Thema Pferd und Reiten dazu gehört.

 

 
 

Unser Angebot teilt sich in vier Kategorien ein:

-   - Reitponykind – geführtes Ponyreiten – Dauer 30 Minuten

-    - Reitpädagogischer Einführungsunterreicht (Einzel) – Dauer 1     Stunde

-   - Reitpädagogische Zweiergruppe Einführungsunterricht (jedes Kind hat sein eigenes Pony)  - Dauer 1,5 Stunden

-   - Erlebnispädagogische Ponystunde (Zweier – bis Vierergruppe) (zu zweit arbeiten wir an einem Pony) – Dauer 1,5 Stunden

 
 

 

 

 

 

 

 

Mit unseren erlebnispädagogischen Kindergruppen bieten wir einen Ausgleich zum stressigen Schulalltag und anderen leistungsorientierten Hobbies. Manchmal kollidieren genau da die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern mit denen der Reitschüler oder mit unseren Vorstellungen. Wir bieten keinen „klassischen“ Reitunterricht an, bei dem die Kinder für Turniere vorbereitet werden. Konkurrenzdenken und Leistungsdruck gibt es in unserer Arbeit nicht. Sollten Kinder oder deren Eltern generell oder im Verlauf der Zeit andere Ziele verfolgen, ist unser Betrieb nicht die richtige Wahl.

 
 

 

 
 

Mögliche Inhalte:

-   Gemeinsam wird das/die Pony/s vom Paddock oder der Weide geholt, angebunden und in aller Ruhe geputzt. Dabei erlernen sie den richtigen Umgang mit den Vierbeinern und deren Körpersprache.

-    Es gibt verschiedene Reittechniken und Reitweisen. Wir werden schauen, was ein Englisch-Sattel ist und was ein Westernsattel ist und thematisieren die jeweilige Reitweise.  

-   Wir werden verschiedene Elemente der einzelnen Techniken anschauen wie z.B. Führ- und Bodenarbeit, Pferd verladen, Horsemanship, Freiarbeit, Longieren, etc.

-   Wir werden auch regelmäßig theoretische Einheiten abhalten und uns auch mal „trockeneren“ Themen widmen. Evtl. kann man auch einmal dem Hufpfleger über die Schultern schauen.

-   Wir legen Wert auf Abwechslung was die Themen des Unterrichts betrifft. Dieser soll für Reitschüler und Pferd in erster Linie Freunde bereiten.

-   Das Reiten ist nur eine von vielen wunderschönen Möglichkeiten sich mit einem Pferd zu beschäftigen. Ein partnerschaftlicher und stressfreier Umgang mit dem Pferd ist für uns sehr wichtig. Tiere sind Individuen mit eigenen Bedürfnissen. Sie sind keine Maschinen, die funktionieren müssen. Auch Pferde haben mal einen schlechten Tag oder es geht ihnen nicht so gut. Das muss respektiert werden. Es kann sehr spannend sein, ein krankes Pony zu versorgen und zu lernen was man tun kann, damit es ihm schnell besser geht.

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Wer sich frägt, ob die Kinder in der Reitpädagogik auch „richtiges Reiten“ lernen, dem können wir sagen, dass es ein intensiveres und umfangreicheres „Reiten lernen“ ist als im klassischen Reitunterreicht.

Durch die Möglichkeit des Einzelunterrichtes oder den kleinen Gruppen besteht die Möglichkeit die Kinder im Blick zu haben um so individueller und schneller auf die jeweilige Situation eingehen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Bei uns sollen die Kinder die Möglichkeit der Entspannung und Entschleunigung erfahren. Sie dürfen sein wie sie sind – ohne Leistungsdruck. Sie dürfen sich ausprobieren und mitentscheiden, was sie an den jeweiligen Ponystunden tun wollen. Die Kinder dürfen ihrer Kreativität freien Lauf lassen – keine Ponystunde ist wie die andere. Fantasiereisen, Spiele, Spass und Abenteuer können möglich sein, aber auch Zeit zum Innehalten, Schmusen und Genießen ist da.

Die Kinder können mit IHREN Ponys eine Beziehung aufbauen – die Ponys werden zum besten Freund.

Bei uns kommt es nicht darauf an, wie lange ein Kind während einer Einheit auf dem Pferd sitzt, sondern wir achten darauf, was es bei den Kindern für Themen und Wünsche gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Zu guter Letzt möchten wir darauf hinweisen, dass unser Betrieb im Nebengewerbe betrieben wird und wir durch den Rahmen mit Einzelstunden und Kleingruppen nur begrenzte Plätze anbieten können. Dadurch entstehen Wartelisten. Es gibt wenig Fluktuation, aber manchmal kann durch Umzug oder Schulwechsel ein Platz frei werden. Wir überlegen im Vorfeld welches Kind zu uns passen könnte (Alter, Können, Temperament). Es gibt keine „Wartelisten-Reihenfolge“.  In einem Schnuppertermin lernen wir das Kind und das Kind uns kennen. Danach erfolgt die Entscheidung.